12. November: Attac Nürnberg ruft auf zum Flashmob mit Schirm vor der Deutschen Bank!

Es ist FÜNF VOR ZWÖLF: Die Bundesregierung verabschiedet ein milliardenschweres Rettungspaket nach dem anderen und kann dabei kaum verhehlen, dass die gigantischen Summen, mit denen Deutschland den Euro retten will, den Banken helfen und nicht den Bürgern.
Tausende Menschen umzingeln am 12. November in Frankfurt das Bankenviertel und in Berlin den Regierungsbezirk – sie wollen es nicht länger hinnehmen, dass die Banken mithilfe der Regierung unsere Zukunft verzocken.
Die Bundesregierung beschließt einen „Hebel“ von bis zu 211 Milliarden Euro als Garantien für die Banken – jetzt müssen WIR alle Hebel in Bewegung setzen und unsere Empörung zeigen: Wir stehen im Regen, während der Schirm für die Banken stetig vergrößert wird.

Zeigt euren Unmut und kommt am Samstag, den 12. 11. um FÜNF VOR ZWÖLF (11:55 Uhr) vor die Deutsche Bank, Karolinenstr. 30 in Nürnberg.

Bringt einen Schirm mit – als Bürger müssen wir uns selbst vor dem Unwetter schützen!

Für echte Demokratie!
Gegen die Übermacht der Banken!
Für eine gerechte Verteilung des Reichtums!

"Wachstumsleiter" auf der Sozialmeile am 8. Oktober

Die attac-Wachstumsleiter - ganz oben hockt der Pleitegeier ...

Auf der Sozialmeile 2011 am 8. Oktober in der Nürnberger Innenstadt war auch attac mit einem Stand vertreten. In der Fussgängerzone war eine "Wachstumsleiter" aufgebaut, die sich satirisch mit den Versprechungen von Politikern und Managern auseinandersetzte. In ihrer Regierungserklärung 2009 hatte Angela Merkel z.B. erklärt :
"Ohne Wachstum keine Investitionen, ohne Wachstum keine Arbeitsplätze, ohne Wachstum keine Gelder für Bildung, ohne Wachstum keine Hilfe für die Schwachen. Und umgekehrt: Mit Wachstum Investitionen, Arbeitsplätze, Gelder für die Bildung, Hilfe für die Schwachen und am wichtigsten Vertrauen bei den Menschen."

Dem stellte attac die realen Fakten gegenüber: 

  • Das Wachstum des Bruttosozialprodukts ist nicht gleichbedeutend mit einem Zuwachs an Lebensqualität für alle.
  • Immer mehr Menschen können nicht das verdienen, was sie für ihren Lebensunter-halt benötigen. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander.
  • Die sozialen Sicherungssysteme werden demontiert. Weitere Verschlechterungen sind geplant.
  • Die Kommunen erhalten für ihre ständig wachsenden Aufgaben zu wenig Mittel.

 Das ausführliche Flugblatt zum Thema können Sie hier herunterladen (ca. 8 MB): Wunderdroge Wachstum

DGB-Demonstration am 13. November 2010

attac war Teil des Unterstützer-Bündnisses für die landesweite Demonstration des DGB, die unter dem Motto "Gerechtigkeit ist etwas anderes - wir brauchen einen Kurswechsel" am 13.11.2010 in Nürnberg stattfand.

Auf der Auftaktkundgebung am Prinzregentenufer hatte auch attac Nürnberg die Gelegenheit zu einem kurzen Statement. Der Text kann im beigefügten Dokument nachgelesen werden:

attac-Statement 13.11.2010

Veranstaltungsreihe "Das Recht auf Stadt"

Städte in Zeiten der Finanzkrise – Es gibt Alternativen zur Sparpolitik

Veranstalter: Sozialforum Nürnberg, Bürgerzentrum Villa Leon und attac Nürnberg.
 
Das Recht auf Stadt – Auseinandersetzungen um städtische Räume in Zeiten der Finanzkrise und des Neoliberalismus
Mittwoch, 03.11.2010, 20:00 Uhr, Bürgerzentrum Villa Leon, Philipp-Körber-Weg 1, Nürnberg

Bedingt durch neoliberale Sparpolitik mit dem Vorrang der Wirtschaftsförderung und Eventkultur hat sich der Charakter der Städte in den letzten Jahren stark verändert.
Folgende Fragen werden bei der Veranstaltung diskutiert:
Was sind die wichtigsten Veränderungen in Bezug auf die Stadt als öffentlicher Raum?
Welche Wirtschaftsentwicklungen, Staatseinflüsse, politische Auseinandersetzungen haben diesen Wandel befördert?
Welche alternativen Konzepte, welche Gegenwehr von Betroffenen gab/gibt es?
Welchen Bevölkerungsgruppen gefällt das “neue Gesicht” der Städte?
Nehmen die Städte billigend in Kauf, dass ärmere Bevölkerungsschichten nur noch in bestimmten Stadtteilen mit schlechter Infrastruktur leben können und zunehmend von der Teilnahme am öffentlichen Leben ausgeschlossen sind?

Referent: Dr. Andrej Holm, Sozialwissenschaftler im Bereich der Stadtforschung und aktiv in Stadtteilinitiativen und Mieterorganisationen. Auf www.gentrificationblog.wordpress.org berichtet er regelmäßig über den Widerstand gegen neoliberale Stadtpolitik.

Die kommunalen Finanzen – Wie die Stadt ruiniert wird!
Mittwoch, 24.11.2010, 20:00 Uhr, Bürgerzentrum Villa Leon, Philipp-Körber-Weg 1, Nürnberg
Was sind die Ursachen der krisenhaften Entwicklung der Kommunalfinanzen? Welche Alternativen gibt es für Städte wie Nürnberg?
Die These lautet: Die Unterfinanzierung der Kommunen ist kein Betriebsunfall, sondern Folge von politischen Entscheidungen und wirtschaftlichen Prozessen. So werden städtische Dienstleistungen nicht mehr als Leistungen betrachtet, die möglichst für alle Bürger zugänglich sein sollen, sondern als Einnahmequelle. Die Folge sind oft Kostendruck und Privatisierung. Die knappen Haushaltsmittel werden zum Beispiel auf die Eventkultur konzentriert, während soziokulturelle Initiativen und städtische Programme, die die gleichberechtigte Teilhabe aller am öffentlichen Leben fördern, mit immer weniger Geld auskommen müssen.

Referent: Michael Wendl, Sozialwissenschaftler, ehemaliger stellv. Vorsitzender von ver.di Bayern, VertreterInnen von Nürnberger Initiativen und Ludwig Wenk, Attac Nbg.

Es gibt Alternativen – nicht nur im Nürnberger Haushalt
Mittwoch, 15.12.2010, 20:00 Uhr, Bürgerzentrum Villa Leon, Philipp-Körber-Weg 1, Nürnberg
Die öffentliche Diskussion über die vom Staat finanzierte Infrastruktur und über staatliche Leistungen wird derzeit von einer Frage geprägt, wo kann noch gespart werden?
In dieser Veranstaltung soll die Blickrichtung geändert werden: Wie wollen wir leben? Welche Leistungen benötigen wir Bürgerinnen und Bürger? Welche Leistungen benötigen wir insbesondere auf kommunaler Ebene? Wie können die neoliberalen Handlungsmuster, die in den kommunalen Haushalten zu einer Sparrunde nach der anderen führen, durchbrochen werden? Haben nicht alle Menschen das Recht auf eine öffentliche Infrastruktur, die sich nicht an dem Kriterium der Verwertbarkeit orientiert? Wie kann eine solche Position wieder gestärkt werden? Und welche Perspektiven bieten in der jetzigen Situation Genossenschaften, bei denen in den letzten Jahren ein deutlicher Aufschwung festzustellen ist?

Podium: Dr. Corell Wex, Journalist
Frank Bemmerlein, Revisor beim Bayerischen Genossenschaftsverband

Veranstaltungs-Faltblatt zum Herunterladen:
http://www.netzwerkit.de/projekte/sozialforum-nuernberg/veranstaltungen/2010/Das-Recht-auf-Stadt/at_download/file

"Financial Crimes" am Bankenaktionstag

Auch attac Nürnberg beteiligte sich am bundesweiten Bankenaktionstag am 29.September 2010. Vor der Filiale der "Deutschen Bank" in der Karolinenstraße verteilten attac-AktivistInnen die druckfrische Ausgabe der "Financial Crimes". In der Aufmachung täuschend ähnlich der "Financial Times Deutschland" enthielt das Blatt kritische Informationen zu den nicht gezogenen Konsequenzen aus der Finanzkrise und den Forderungen von attac zur Regulierung der Finanzmärkte.

Die Online-Ausgabe der "Financial Crimes" kann unter
http://www.financial-crimes.net/ nachgelesen werden.

Die "Nürnberger Zeitung" berichtete am 30.09.10 über die attac-Aktion

attac-Forum am 16. Oktober: Stadt unter Kuratel?

attac-Forum:
Stadt unter Kuratel?
Wenn die Bezirksregierung den Haushalt übernimmt

Vortrag und Diskussion mit Iris Colsman, Initiative "Wuppertal wehrt sich"

Samstag, 16. Oktober 2010, 17:00 Uhr,
Nachbarschaftshaus Gostenhof,
Kleiner Saal, Adam-Klein-Str. 6, 90429 Nürnberg

Die meisten Kommunen stöhnen unter dem Druck, ihre Ausgaben reduzieren zu müssen. In Nürnberg wird schon seit gut 20 Jahren gespart, gegenwärtig wieder besonders drastisch. Gibt man diesem Druck nicht nach, droht die Übernahme der Hoheit über den städtischen Haushalt durch die Bezirksregierung in Ansbach. Was geschieht tatsächlich bei dieser Übernahme? Um einen Eindruck zu bekommen, haben wir Iris Colsman aus Wuppertal, einer Kommune unter "Nothaushalt", eingeladen. Iris Colsman gibt einen Einblick in das politische, kulturelle und soziale Leben in einer Kommune, die unter einem Nothaushalt steht. Sie berichtet über die Arbeit von "Wuppertal wehrt sich", stellt Aktivitäten, Aktionsformen und Vernetzungen vor Ort sowie Ergebnisse der Politik der Initiative vor. Thema ist außerdem die Notwendigkeit einer bundesweiten Vernetzung - Stichworte sind z.B. die Verbesserung der Gemeindefinanzierung und die Abschaffung der Gewerbesteuer, die katastrophale Folgen für die armen Kommunen hätte.

Termine

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Bankentribunal am 10./11. April 2010

Weil die Krise System hat veranstaltet attac vom 9-11. April 2010 in Berlin ein Bankentribunal. Angeklagt sind die Verantwortlichen der größten Finanz- und Wirtschaftskrise seit 1929: drei Bundesregierungen, Banken, Wirtschaftsprüfer, Ratingagenturen und Meinungsmacher.

Live-Übertragung vom Bankentribunal am 11.04.10

Das Urteil im attac-Bankentribunal (siehe oben) wird am Sonntag 11. April 2010 gegen 10 Uhr verkündet. Attac Nürnberg wird live nach Berlin schalten und anschließend bis gegen 13.00 Uhr das Forum der Alternativen übertragen. Während der Übertragung gibt es die Möglichkeit zu brunchen.

Ort: Nachbarschaftshaus Gostenhof Nürnberg (Adam-Klein-Str. 6), großer Saal

Zeit: Sonntag, 11.04.2010 ab 10:00 Uhr

Das Casino schließen-jetzt!

Seit mehr als einem Jahr tobt die Krise an den Finanzmärkten. Wann immer es heißt, das Schlimmste sei überstanden, folgt kurze Zeit später der nächste Bank-Kollaps, die nächste verzweifelte Rettungsaktion durch eine Zentralbank, der nächste Börsenabsturz.

Diese Krise ist die schwerste Krise des Kapitalismus seit der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Es handelt sich nicht um eine reine Finanzkrise - wir stehen mittlerweile vor einer schweren Weltwirtschaftskrise und mitten in einer tiefen sozialen und gesellschaftlichen Krise. Aktuell zeigt sich das krisenhafte kapitalistische System wieder einmal als unbeherrschbar.

Das endgültige Ausmaß der Krise steht noch nicht fest. Aber schon jetzt ist klar: Die Zeit ist reif für einen Systemwechsel. Wir müssen die Politik davon abhalten, den Zockern dabei zu helfen, das Spiel von neuem zu beginnen. Technische Reparaturen reichen nicht.

Es ist Zeit für eine Wende-

Zeit, das Casino zu schließen!

Mehr Infos unter www.casino-schliessen.de.

Attac-Forderungen (in Kürze)

* Die Profiteure müssen zahlen!
* Die Banken entmachten!
*
Effektiven Finanzmarkt-TÜV einführen-Finanzmärkte kontrollieren!
* Steueroasen schließen!* Finanztransaktionssteuer einführen

* Das Öffentliche den Finanzmärkten entziehen!
* Die Krise sozial bewältigen!

Unterstützen Sie Attac mit Ihrer Unterschrift online unter http://www.casino-schliessen.de/deine-stimme/.

25.10. Attac- Aktion in der Börse Frankfurt

Mit einer Aktion zivilen Ungehorsams und einem Banner vor der DAX-Tafel haben 25 Attac-Aktivistinnen und Aktivisten heute mittag in der Frankfurter Börse gegen die Macht der Kapitalmärkte protestiert. Als Teilnehmer einer Börsenführung gelang es den Aktivisten, über die Brüstung der Besuchergalerie in der Börse zu klettern und ein großes Transparent mit der Aufschrift

Finanzmärkte entwaffnen!
Mensch und Umwelt vor Shareholder Value!

über der Dax-Anzeigentafel zu entrollen. Die Aktion wurde von vielen der Anwesenden beklatscht und erzielte großes Interesse bei den Medien. 

Fotos, Presseartikel und ein Live-Video findet Ihr unter http://www.casino-schliessen.de/aktionen/boersenaktion/

06.11. Ab heute in den Kinos: Attac-Spot zur Bankenkrise

Der preisgekrönte Tatort-Regisseur Thomas Bohn hat für Attac einen 52-Sekunden-Spot zum Thema Bankenkrise entwickelt. Ab heute läuft er im Vorprogramm von James Bond und Let's make money und kann auch online angeschaut werden. Der Spot kann auf der Casino-schließen-Aktionsseite angesehen und heruntergeladen werden.

15.11. Bundesweiter dezentraler Aktionstag anläßlich des Weltfinanzgipfels in Washington unter dem Motto: Finanzmärkte demokratisch kontrollieren-Banken entmachten, Reichtum verteilen!

Mehr Infos unter: http://www.casino-schliessen.de/aktionen/weltfinanzgipfel/

Aktueller Kinofilm: Let`s make money (Attac-Filmkooperation)

"Let´s make money" heißt der neue Film von Erwin Wagenhofer ("we feed the world"), der für Attac genau zur richtigen Zeit kommt. "Let’s make money" folgt dem Weg unseres Geldes durch die verschiedenen Ebenen des Finanzsystems.

ab 27.11. im Babylon-Kino in Fürth

ab 30.10. im Filmhauskino (K4) und im Cinecitta

Mehr Infos unter: http://www.casino-schliessen.de/aktionen/lets-make-money/

02.01.2009 Neujahraktion vor dem Bundestag zum Konjunkturpaket

 

Mit einer Neujahrsaktion vor dem Bundestag hat Attac für 2009 Demonstrationen für eine soziale, demokratische und ökologisch nachhaltige Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise angekündigt.

 

Attac verlangt, alle Maßnahmen zur Konjunkturbelebung einem Umverteilungs- und Klima-Check zu unterziehen. Wir brauchen Investitionen in soziale Gerechtigkeit, nicht in blindes Wirtschaftswachstum. Wachstum allein führt nicht zu mehr sozialer Gerechtigkeit – im Gegenteil: Wie die OECD-Studie "Mehr Ungleichheit trotz Wachstum?" gezeigt hat, ist die soziale Schere in Deutschland zwischen 2000 und 2005 weiter aufgegangen, die Armut hat zugenommen. Attac fordert die Bundesregierung auf, insbesondere das geplante zweite Konjunkturpaket auf seine mittelfristigen Umverteilungswirkungen hin zu überprüfen und die Ergebnisse öffentlich machen.

Zudem dürfen nur wirtschaftliche Aktivitäten gefördert werden, die eine deutliche Verringerung der Umweltbelastung mit sich bringen. Niedrigere Kfz-Steuern und Abwrackprämien für Autos sind damit ausgeschlossen: Es geht nicht an, dass der Klimaschutz für eine kurzfristige Konjunkturbelebung der deutschen Autoindustrie geopfert werden soll – auf Kosten der Menschheit. Sinnvoll wären stattdessen Investitionen in erneuerbare Energien, öffentlichen Verkehr und energetische Gebäudesanierungen.

Aktionen

Spontane Aktion gegen N-ERGIE in Nürnberg

Clownsworkshop vom 24.01.-26.01. im Großraum Nürnberg

Auf die Strasse-Für unsere Versammlungsfreiheit!

 

 

Für die Versammlungsfreiheit: Verhindert das geplante bayerische Versammlungsgesetz

Veranstaltungsreihe im Frühjahr 2008 in sieben Städten

 

 

Leserbrief zum Beitrag „Versammlungsgesetz: Wir wollen keinen Schnüffelstaat“, NN, 21.Juni

Auch attac Nürnberg spricht sich gegen den CSU-Entwurf für ein bayerisches Versammlungsgesetz aus durch Beteiligung an den verschiedenen Protesten in Nürnberg und München und durch einen Leserbrief an die Nürnberger Nachrichten.